07.02.2019

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Geldwäsche-Skandal: NJORD vertritt Schadensersatzklage gegen Danske Bank

IMF LFS (IMF), eine Tochtergesellschaft der IMF Bentham Limited (ASX:IMF), hat am 22.01.2019 bekanntgegeben, eine Klage im Namen der Großaktionäre gegen die Danske Bank zu finanzieren. Bei der Klage könnte es sich um eine der größten Schadensersatzprozesse der dänischen Rechtsgeschichte handeln.  NJORD wird dabei die Großaktionäre der Bank repräsentieren.

 Durch den Geldwäsche-Skandal der Dependance der größten dänischen Bank in Estland hatten die Aktien des Konzerns in den letzten 18 Monaten beinahe die Hälfte ihres Wertes verloren und somit zu großen Verlusten der Aktionäre geführt.

IMF ist eines der weltweit größten juristischen Beteiligungsunternehmen und arbeitet eng mit einer Reihe globaler Investoren zusammen. Nun gab das Unternehmen die Voraussetzungen für die Finanzierung einer dänischen Klage gegen die Danske Bank bekannt. Die Möglichkeit der Beteiligung an der Klage steht einer Reihe an Großinvestoren, wie Investmentfunds und Pensionskassen, zu.

Bank informierte unzureichend und zu spät

„Es entspricht unserer Auffassung, dass die Danske Bank über längere Zeit hinweg nicht ihren Verpflichtungen nachgekommen ist, über Ausmaß und Umfang der Geldwäsche-Affäre zu informieren, was zu einer künstlichen Erhöhung des Aktienkurses geführt hat", so Christian Benedictsen-Nislev, Partner bei NJORD Law Firm

Die Schadensersatzklage bezieht sich auf Ausgleichsansprüche der Aktionäre, die auf Grund des Fehlverhaltens der Bank Millionenverluste erlitten haben.

„Der Aktienmarkt beruht auf Zuverlässigkeit. Man sollte sich darauf verlassen können, dass Informationen börsennotierter Unternehmen akkurat und vollständig sind. Dies war vorliegend jedoch nicht der Fall. Wir freuen uns daher darauf, die Großaktionäre repräsentieren zu können, die durch das Handeln der Danske Bank Einbußen hinnehmen mussten", erklärt Thomas Ryhl, Partner bei NJORD Law Firm

IMF beauftragt international führendes Team mit Durchführung der Klage

Die Schadensersatzklage wird durch IMF finanziert. IMF ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Prozessfinanzierung, mit einer Erfolgsquote von mehr als 90% in den letzten 17 Jahren. Neben NJORD Law Firm hat IMF die international tätige Kanzlei Quinn Emanuel mit der Durchführung der Klage gegen die Danske Bank beauftragt, die weltweit größte Kanzlei mit Schwerpunkt u.a. auf Schiedsverfahren.

„Wir freuen uns, zusammen mit Quinn Emanuel mit der Durchführung dieser komplexen und bedeutenden Klage beauftragt worden zu sein. IMF ist ein etabliertes und äußerst erfahrenes Unternehmen im Bereich der Prozessfinanzierung, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Wir sind stolz auf unsere große und kompetente Prozessabteilung, die bereits viele wichtige Mandanten im In- und Ausland unterstützt hat. Diese Angelegenheit unterstreicht, dass unsere Strategie, uns auch mit umfangreichen und anspruchsvollen Verfahren zu befassen, Wirkung gezeigt hat: unsere Mandanten wissen, dass wir uns 100% für sie einsetzen, auch bei sowohl komplexen als auch anspruchsvollen Verfahren“, so Lars Lokdam, Managing Partner bei NJORD Law Firm.

Der nächste Schritt für Danske Bank-Aktionäre

Die Möglichkeit der Klage steht allen Investoren offen, die nach dem Ankauf von Aktien der Bank zwischen dem 29. April 2014 und dem 19. September 2018 Verluste erlitten haben.

NJORD Law Firm, Quinn Emanuel und IMF fordern Aktionäre, die in diesem Zeitraum Aktien der Danske Bank gekauft haben, auf, sich schnellstmöglich der Klage anzuschließen. Interessenten können sich an die beiden Kanzleien oder direkt an das Londoner Büro von IMF oder dessen vertrauliche Website (www.imf.com.au/danske) wenden.

IMF

IMF ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Prozessfinanzierung mit Hauptsitz in Australien und Niederlassungen in den USA, Singapur, Kanada, Hong Kong und Großbritannien. Durch ein stetig wachsendes Portfolio an Prozessen hat IMF den Ruf eines anerkannten Initiators für unkonventionelle Rechtsstreitigkeiten und Finanzierungsmodelle erlangt.

Die Investitionen, darunter auch die Klage gegen die Danske Bank, werden durch ein erfahrenes Team überwacht. Gemessen an den 179 bislang durchgeführten Investitionen hat IMF eine Erfolgsrate von 90% und hat seit 2001 Entschädigungen in Höhe von 1,4 Milliarden AUD für seine Kunden erzielt.

Quinn Emanuel

Quinn Emanuel ist eine der größten amerikanischen Prozesskanzleien mit Schwerpunkt u.a. im Börsenrecht. Seit Jahrzehnten vertritt sie sowohl Kläger als auch Beklagte in einigen der größten börsenrechtlichen Prozesse der Vereinigten Staaten. Als weltweit tätige Kanzlei berät sie Klienten in börsenrechtlichen Angelegenheiten auf allen großen Finanzmärkten, so z.B. in Australien, Europa und Asien. In den letzten acht Jahren hat sie allein als Folge der amerikanischen Finanzkrise mehr als 47 Milliarden USD für ihre Mandanten erstritten.